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Häufige psychische Stresssymptome im Kindes- und JugendalterVor allem Jugendliche reagieren auf übermäßigen Stress vermehrt mit psychischen Symptomen, wobei diese sich sehr unterschiedlich äußern können. Antriebslosigkeit und ständige Traurigkeit sind typische psychische Stresssymptome. Die Jugendlichen kommen nur noch sehr schwer aus dem Bett, sind lustlos und ziehen sich mehr und mehr zurück. Solche Phasen sind in der Pubertät zwar nicht ungewöhnlich, sollten jedoch nicht dauerhaft auftreten. Vernachlässigt ein Jugendlicher zudem seine Freizeitaktivitäten und sozialen Kontakte und entwickelt Angstgefühle, sollten Eltern dies als klare Warnsignale verstehen und ihr Kind darauf ansprechen und sich, wenn nötig, um therapeutische Hilfe bemühen. Auch Selbstmorddrohungen sind stets ernst zu nehmen.Meist haben die Jugendlichen nicht wirklich vor, sich das Leben zu nehmen, doch die Androhung eines Suizids ist ein deutlicher Hilfeschrei und sollte auch als solcher gewertet werden. Andere Jugendliche reagieren auf zu hohe Belastungen mit Konzentrationsstörungen, leichter Reizbarkeit oder auch Aggressivität. Lassen die Beschwerden an den Wochenenden oder in den Ferien nach, ist dies ein deutliches Indiz, dass Schulstress hinter den Stresssymptomen steckt. Kinder- und Jugendpsychiater weisen darauf hin, dass Eltern ihren Kindern in solchen Fällen keine stimmungsaufhellenden Medikamente geben sollten, sofern diese nicht ärztlich verordnet wurden. Auch nicht, wenn es sich um vermeintlich harmlose und rezeptfrei erhältliche Produkte handelt. Je nach Schwere der psychischen Belastung, können schon ein Schulwechsel, eine geeignete Nachhilfe oder die gemeinsame Strukturierung der Schulwoche zur Entlastung beitragen. Oft ist es zudem sinnvoll, den Klassenlehrer oder den Vertrauenslehrer miteinzubeziehen. In besonderer Weise gilt dies, wenn das Kind in der Schule gemobbt wird und aufgrund dieser Attacken ein psychisches Leiden entwickelt. Handelt es sich bereits um eine depressive Verstimmung, lässt sich diese meist mit einer kognitiven Verhaltenstherapie Viribusconunitis,v1) in den Griff bekommen.

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